Planungshilfe Wohnraumlüftung
Eine Wohnraumlüftung besteht nicht nur aus einem Lüftungsgerät. Damit die Anlage später sinnvoll arbeitet, müssen Gebäude, Räume, benötigte Luftmengen und die Luftverteilung zusammen betrachtet werden.
Eine gute Planung hilft dabei, frühzeitig zu klären, wo Frischluft benötigt wird, wo verbrauchte oder feuchte Luft abgeführt werden soll und welches Lüftungssystem zum Gebäude passt.
Was wird bei der Planung einer Wohnraumlüftung berücksichtigt?
Bei einer Wohnraumlüftungsplanung spielen mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören unter anderem:
- Größe und Aufbau der Wohnung oder des Gebäudes
- Anzahl und Nutzung der einzelnen Räume
- Anzahl der Bewohner
- benötigte Zu- und Abluftmengen
- Position der Zu- und Ablufträume
- Luftführung zwischen den Räumen
- Auswahl des Lüftungsgerätes
- Luftverteilsystem und Leitungsführung
- Luftdurchlässe und Ventile
- Einbausituation
- Schallanforderungen
Die Planung einer Wohnungslüftung betrachtet deshalb nicht nur einen einzelnen Raum oder die maximale Luftleistung eines Gerätes. Die DIN 1946-6 behandelt unter anderem das Lüftungskonzept, die erforderlichen Außenluftvolumenströme sowie freie und ventilatorgestützte Lüftungssysteme.
| Noch unsicher, was Luftvolumenstrom und Luftwechselrate bedeuten? |
Zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftung?
Bei einer zentralen Wohnraumlüftung übernimmt ein zentrales Lüftungsgerät die Versorgung mehrerer Räume. Die Luft wird über ein Luftverteilsystem gezielt durch das Gebäude geführt.
Bei einer dezentralen Wohnraumlüftung werden einzelne Lüftungsgeräte direkt in den jeweiligen Räumen beziehungsweise Außenwänden eingesetzt. Ein zentrales Luftkanalsystem für das gesamte Gebäude ist dadurch nicht erforderlich.
Welche Variante besser zum Gebäude passt, hängt beispielsweise von Grundriss, Gebäudeart, Neubau oder Sanierung sowie den vorhandenen Einbaumöglichkeiten ab. Deshalb sollte diese Entscheidung Bestandteil der Planung sein.
Wie wird die Luft im Gebäude geführt?
Bei einer klassischen kontrollierten Wohnraumlüftung wird die Luft nicht beliebig zwischen den Räumen verteilt. Frische Zuluft gelangt typischerweise in Wohn-, Schlaf- und andere Aufenthaltsräume. Von dort strömt die Luft über sogenannte Überströmbereiche weiter. Verbrauchte oder feuchtere Luft wird anschließend insbesondere aus Bereichen wie Küche, Bad und WC als Abluft abgeführt.

Die Darstellung zeigt das Grundprinzip. Die konkrete Luftführung wird immer für das jeweilige Gebäude geplant.
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Wohnraumlüftung mit RVS SELECT planen Externer Link: Sie verlassen den ACOTRADE-Shop und wechseln zum Planungstool von Systemair. Hinweis zu Preisen: Im Planungstool dargestellte Preise können Hersteller- beziehungsweise Listenpreise von Systemair sein. Für einen Kauf bei ACOTRADE gelten ausschließlich die jeweils im ACOTRADE-Shop ausgewiesenen Preise. |
Planung abgeschlossen? Dann geht es bei ACOTRADE weiter.
Wenn die Anforderungen an die Wohnraumlüftung feststehen, können die benötigten Geräte und Komponenten gezielter ausgewählt werden.
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